Der erste Wettkampf in Bayerns dritter Leichtathletikhalle macht Lust auf mehr. Nach nur drei Jahren Bauzeit wurden auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne im Osten von Regensburg die Leichtathletikhalle und das Schwimmbad fertiggestellt.
„Willkommen in der Leichtathletik-Trainingshalle Stadtwerk.Sportpark Ost“ – so heißt es auf der Homepage der Stadtwerke Regensburg. Wenn man mit der Linie 18 vom Regensburger Hauptbahnhof kommt und an der Haltestelle aus dem Bus aussteigt, kann man die Größe der Halle noch nicht so richtig erfassen. Das gelingt erst, wenn man durch das lichtdurchflutete Foyer geht, das die Leichtathletikhalle mit dem Hallenbad verbindet, und in die Halle blickt. Das 55-Millionen-Projekt der Stadt Regensburg haben die renommierten Behnisch Architekten geplant. Von ihnen wurde auch der Münchner Olympiapark entworfen und der Umbau der Münchner Werner von Linde Halle. Beim Projekt in Regensburg wurde auf nachhaltige Materialien, hocheffiziente Technik und erneuerbare Energiequellen gesetzt.
Um alles zu Testen wurden nur wenige Disziplinen bei dem Meeting durchgeführt. So früh in der Hallensaison waren noch keine Top-Leistungen zu erwarten.
Die deutsche U18-Vizemeisterin im Siebenkampf, Franziska Schlichting, zeigte bei ihrem letzten Wettkampf im Trikot des TV Hauzenberg einige gute Leistungen. Beim Weitsprung kam sie mit ganz kurzem Anlauf auf 5,07 Meter, über 600 Meter lief sie gute 1:41,77 Minuten, die 3kg-Kugel beförderte sie auf 9,41m. Ihre Teamkollegin Stefanie Stemplinger gewann den Weitsprung bei den Frauen mit einer Weite von 5,27 Metern und wurde Dritte über 60 Meter in 8,45 Sekunden.
Ein Beitrag von Theo Kiefner
